Gefahr am Boden

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Abends schauen Sie nach den Nachrichten den Wetterbericht und sind beruhigt. Die herbstlichen Temperaturen verschonen Sie noch vor dem Nachtfrost. Der morgendliche Weg zur Arbeit scheint noch nicht durch Straßenglätte gefährdet. Damit erliegen Sie dem selben Fehler, den im Herbst viel Autofahrer machen, ja er passiert sogar Berufskraftfahrern.

Sie haben falsch gedacht. Ob Berufskraftfahrer oder ganz normaler Autofahrer: Der Fehler, die herbstlichen Temperatur falsch einzuschätzen, ist eigentlich keiner. Um diesem Sachverhalt auf die Schliche zu kommen, müssen wir uns die professionellen Gewohnheiten der Meteorologen, also der modernen Wetterfrösche, genauer ansehen. Sie messen die Temperatur üblicherweise zwei Meter über dem Boden. Dieser Wert wird dann in die Wetterkarten der Fernsehsender und in die Wetterlisten der Radiostationen eingetragen. Wussten Sie, dass diese Temperaturen auf dem Boden deutlich unter denen der Wetterkarte liegen?

Besonders im Herbst, aber auch in anderen Wetterphasen, in denen wir es mit fallenden Außentemperaturen zu tun haben, liegen zwischen diesem Wert und der Temperatur direkt über dem Boden rund vier Grad. Ein feiner aber tückischer Unterschied für alle Berufskraftfahrer und Autofahrer, die sich auf die Angaben der Wetterstationen verlassen. Bodenfrostgefahr besteht auf allen Straßen schon ab 4 Grad über dem Gefrierpunkt. Selbstverständlich helfen im Falle eines Unfalls unsere Warnwesten davor, übersehen zu werden. Trotzdem ist es gut, diesen feinen Unterschied zu kennen. Sie haben noch keine Warnweste für jeden Ihrer Mitfahrer im Auto? Dann bitte hier entlang: Hier finden Sie die Warnwesten von Masterdress.

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